

All Inclusive
All Inclusive: einmal zahlen, im Urlaub nicht mehr rechnen
Ehrlich beraten, schlauer reisen
All Inclusive buchen
All Inclusive Urlaub heißt: Du zahlst einmal und musst im Urlaub nicht mehr rechnen. Mahlzeiten, Snacks, lokale Getränke – alles drin. Das entspannt, gerade mit Familie oder wenn du dein Budget fest planen willst. Aber All Inclusive ist nicht gleich All Inclusive: Manche Hotels meinen damit Buffet und Wasser aus dem Spender, andere 24-Stunden-Service mit mehreren À-la-carte-Restaurants. Genau darauf schauen wir, bevor wir dir etwas empfehlen. Preislich liegt All Inclusive über Halbpension, kann sich aber rechnen, wenn du tagsüber regelmäßig Getränke und ein Mittagessen einplanst – vor allem in Ländern mit hohen Restaurantpreisen. Am stärksten ist das Konzept in der Türkei und in Ägypten, wo es seit Jahrzehnten verbreitet ist. Und ehrlich: Wer im Urlaub jeden Abend ein anderes Restaurant im Ort entdecken will, ist mit All Inclusive falsch beraten – dann zahlst du für Leistungen, die du gar nicht nutzt.
Wohin am besten? Unsere Empfehlungen
Ziele für All Inclusive
Türkei
An der Türkischen Riviera ist All Inclusive weit verbreitet. Ultra All Inclusive mit mehreren À-la-carte-Restaurants, Snacks rund um die Uhr und großzügigem Getränkeangebot ist in Lara, Belek und Side eher Standard als Ausnahme. Dazu rund 3,5 Stunden Flug und ein Preis-Leistungs-Verhältnis, das europäische Ziele selten erreichen. Die Saison läuft von April bis Anfang November – im Frühjahr und Herbst oft besonders fair im Preis.
Ägypten/Hurghada
Hurghada ist ein Ganzjahresziel für All Inclusive: Regen fällt kaum, und laut Deutschem Wetterdienst liegen die mittleren Tageshöchstwerte im Winter bei 21 bis 23 Grad. Die Anlagen sind groß, die Buffets international, das Hausriff liegt oft direkt vor der Tür – Schnorcheln ist hier der eigentliche Star. Da es außerhalb der Hotels wenig Gastronomie gibt, ist All Inclusive in Ägypten die übliche Wahl, und die Häuser sind komplett darauf ausgelegt. Flugzeit rund 4,5 Stunden.
Spanien/Mallorca
Mallorca bietet All Inclusive mit kurzer Anreise: zwei Stunden Flug, Transfer oft unter einer Stunde. Die Auswahl ist kleiner als in der Türkei und das Konzept meist schlanker – lokale Getränke, festere Essenszeiten. Dafür bist du schnell da und kannst die Anlage gut mal verlassen, für Palma oder das Tramuntana-Gebirge. Gute All-Inclusive-Häuser findest du vor allem in Alcúdia und an der Playa de Palma.
Griechenland/Kreta
Kreta hat stark aufgeholt: Moderne All-Inclusive-Resorts an der Nordküste zwischen Chania und Heraklion können mit der Türkei mithalten, kosten in der Hochsaison aber oft mehr. Dafür bekommst du griechische Küche, echte Dörfer in Reichweite und rund drei Stunden Flug. Wer All Inclusive mit Ausflügen kombinieren will – Samaria-Schlucht, Knossos –, ist hier besser aufgehoben als in Ägypten.
Italien
Italien ist ehrlich gesagt kein klassisches All-Inclusive-Land – die Auswahl ist überschaubar. Was es gibt: Clubanlagen in Kalabrien, auf Sardinien und Sizilien, oft mit gutem Essen und Animation auf Deutsch und Italienisch. Dafür sind die Flüge kurz, meist unter zwei Stunden. Wenn dir die Anlage wichtiger ist als die Strandpromenade mit Restaurants, prüfen wir gern, welches der wenigen Häuser zu deinem Termin frei ist.
Worauf wir für dich achten
So findest du das richtige Angebot
• Leistungsumfang: Wir lesen das Kleingedruckte – Getränke bis 24 Uhr oder nur bis 22 Uhr, Markengetränke oder lokale, gibt es Snacks am Nachmittag?
• À-la-carte-Restaurants: Wie oft pro Woche darfst du sie nutzen, brauchst du eine Reservierung, kosten Spezialitäten extra? Das steht selten im Angebotstext.
• Buffet-Qualität: Wir werten aktuelle Gästebewertungen und Kundenfeedback aus – bei zwei Wochen Aufenthalt entscheidet die Abwechslung am Buffet über den Urlaub.
• Zimmerlage: Ruhig zum Garten oder direkt über der Poolbar mit Abendanimation? Wir vermerken deine Lagewünsche und wissen, welche Hotels sie zuverlässig erfüllen.
• Anlagengröße: Riesige Resorts bieten viel Auswahl, bedeuten aber lange Wege und Wartezeiten. Wir fragen vorher, ob du Vielfalt oder Überschaubarkeit willst.
• Nebenkosten: Safe, Handtuchpfand, Kaffeespezialitäten, frisch gepresste Säfte – wir sagen dir vorher, was trotz All Inclusive extra kostet, ohne Überraschung beim Auschecken.
• Saison: Dasselbe Hotel kann im Mai ein Schnäppchen und im August teuer sein. Wir vergleichen deine Termine über alle die namhaften Reiseveranstalter hinweg.
• À-la-carte-Restaurants: Wie oft pro Woche darfst du sie nutzen, brauchst du eine Reservierung, kosten Spezialitäten extra? Das steht selten im Angebotstext.
• Buffet-Qualität: Wir werten aktuelle Gästebewertungen und Kundenfeedback aus – bei zwei Wochen Aufenthalt entscheidet die Abwechslung am Buffet über den Urlaub.
• Zimmerlage: Ruhig zum Garten oder direkt über der Poolbar mit Abendanimation? Wir vermerken deine Lagewünsche und wissen, welche Hotels sie zuverlässig erfüllen.
• Anlagengröße: Riesige Resorts bieten viel Auswahl, bedeuten aber lange Wege und Wartezeiten. Wir fragen vorher, ob du Vielfalt oder Überschaubarkeit willst.
• Nebenkosten: Safe, Handtuchpfand, Kaffeespezialitäten, frisch gepresste Säfte – wir sagen dir vorher, was trotz All Inclusive extra kostet, ohne Überraschung beim Auschecken.
• Saison: Dasselbe Hotel kann im Mai ein Schnäppchen und im August teuer sein. Wir vergleichen deine Termine über alle die namhaften Reiseveranstalter hinweg.
Gut zu wissen
Häufige Fragen: All Inclusive
Was ist der Unterschied zwischen All Inclusive und Ultra All Inclusive?
All Inclusive umfasst üblicherweise Vollpension, Snacks und lokale Getränke zu festen Zeiten. Ultra All Inclusive erweitert das um längere Zeiten – oft rund um die Uhr –, Markengetränke, Minibar und mehrere À-la-carte-Restaurants. Verbindlich definiert ist keiner der Begriffe: Jedes Hotel legt selbst fest, was drinsteckt. Deshalb schauen wir vor der Buchung in die konkrete Leistungsbeschreibung.
Sind wirklich alle Getränke inklusive?
Meistens nicht alle. Lokale Getränke ja – importierte Marken, frisch gepresste Säfte, Kaffeespezialitäten und Flaschenweine kosten oft extra. In der Türkei und in Ägypten ist der Umfang in der Regel großzügiger als in Spanien oder Griechenland. Wir sagen dir vor der Buchung, wo dein Wunschhotel die Grenze zieht.
Für wen lohnt sich All Inclusive nicht?
Für alle, die viel unterwegs sein wollen. Wenn du mittags eine Bucht weiter bist und abends im Ort isst, zahlst du für Leistungen, die du nicht nutzt – dann ist Halbpension oder nur Frühstück die bessere Wahl. Auch in Regionen mit toller Restaurantszene, etwa auf Mallorca oder in Italien, wäre es schade, jeden Abend im Hotel zu essen.
Ist All Inclusive in der Türkei wirklich besser als anderswo?
Pauschal besser ist es nicht, aber das Angebot ist besonders groß. Das Konzept ist dort seit Jahrzehnten Standard, die Hotels sind dafür gebaut – große Buffets, mehrere Restaurants, Service bis spät. Ägypten spielt auf ähnlichem Niveau. In Spanien und Griechenland gibt es einzelne sehr gute Häuser, aber der Durchschnitt ist schlanker. Wir kennen die Ausnahmen in beide Richtungen.
Wir haben Allergien und Unverträglichkeiten – funktioniert das am Buffet?
In großen Anlagen meist gut: Die Buffets sind breit aufgestellt, oft mit Kennzeichnung, und die Küchen sind Anfragen gewohnt. Wir melden Unverträglichkeiten vorab beim Hotel an und wählen Häuser aus, bei denen das laut Gästefeedback zuverlässig klappt. Bei schweren Allergien sprich uns bitte unbedingt vor der Buchung an.
Lohnt sich der Aufpreis von Halbpension auf All Inclusive?
Eine einfache Rechnung: Überschlage, was du am Tag für Mittagessen, Getränke und Snacks vor Ort ausgeben würdest, und vergleiche das mit dem Aufpreis. In Zielen mit hohen Restaurantpreisen und bei Familien geht die Rechnung meist für All Inclusive aus. Wer wenig trinkt und mittags kaum isst, fährt mit Halbpension oft besser. Wir rechnen dir beide Varianten konkret aus.
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu All inclusive
All inclusive im Urlaub bedeutet, dass Mahlzeiten, Snacks und ausgewählte Getränke schon im Reisepreis stecken und du vor Ort dafür nicht extra zahlst. Gesetzlich definiert ist der Begriff nicht: Laut Deutschem Reiseverband legt jeder Veranstalter selbst fest, was dazugehört. Bei einer Pauschalreise muss der Veranstalter die Mahlzeiten aber vor der Buchung beschreiben, und diese Angaben werden Teil deines Vertrags. Was genau drin ist, steht deshalb in der Leistungsbeschreibung deines Hotels.
Ein All-inclusive-Urlaub beinhaltet in der Regel Frühstück, Mittag- und Abendessen, dazu Snacks und ausgewählte alkoholfreie und meist ortsübliche alkoholische Getränke, auch zwischen den Mahlzeiten. Ein Hotel in Hurghada listet bei einem Veranstalter zum Beispiel Buffets, Kuchen, Eis und einen Mitternachtssnack auf und verlangt ein All-inclusive-Armband. Tauchen kostet dort dagegen extra. Je nach Hotel sind Getränke nur zu bestimmten Uhrzeiten inklusive.
À-la-carte-Restaurants sind bei All inclusive nicht automatisch inbegriffen. Je nach Hotel sind sie im Preis enthalten oder kosten extra, und oft brauchst du eine Reservierung. In Hurghada zum Beispiel führt ein Hotel seine À-la-carte-Restaurants als „bei All Inclusive inklusive“, ein anderes seine fünf Spezialitätenrestaurants als „gegen Gebühr“. Frag deshalb vor der Buchung, ob die Restaurants enthalten sind, wie oft du sie nutzen darfst und ob einzelne Gerichte Aufpreis kosten.
Neben dem normalen All inclusive gibt es abgespeckte Stufen wie Light oder Soft und erweiterte wie Plus, Ultra oder Premium. Verbindlich festgelegt ist keine davon, jeder Veranstalter definiert sie selbst. Bei Light gibt es Getränke oft nur zu bestimmten Zeiten, und Snacks wie Eis oder Kuchen können fehlen. Plus- oder Premium-Pakete bringen je nach Hotel etwa mehr Markengetränke, eine aufgefüllte Minibar oder Zimmerservice bis in die Nacht.
Der Unterschied zwischen Halbpension und All inclusive liegt im Umfang. Halbpension umfasst Frühstück und eine Hauptmahlzeit, je nach Hotel das Abendessen oder wahlweise Mittag- oder Abendessen. Getränke zum Essen kosten bei Halbpension oft extra. Bei All inclusive kommen die weiteren Mahlzeiten, Snacks und ausgewählte Getränke über den Tag dazu. Wie groß der Preisunterschied ist, hängt von Hotel und Reisezeit ab. Vergleiche deshalb für dein Wunschhotel beide Verpflegungsarten zum selben Termin.
Damit bei All inclusive nichts plötzlich extra kostet, klärst du vor der Buchung: bis wann Getränke inklusive sind, ob Markengetränke, frische Säfte und Kaffeespezialitäten dazugehören, ob und wie oft die À-la-carte-Restaurants enthalten sind, welche Snacks es zwischen den Mahlzeiten gibt und was Safe oder Wassersport kosten. Ist vor Ort weniger inklusive als gebucht, melde das sofort dem Veranstalter, etwa über die Reiseleitung. Bei einer Pauschalreise musst du einen Reisemangel unverzüglich anzeigen.

